Tokio, Tag 1 | Tokio, Tag 3

Tag 2 - 26. November 2005

kommentierte Fotos

Tokio: McSausage Muffing with Egg Set im McDonalds
Da uns am Morgen nicht nach rohem Fisch oder Nudelsuppe ist und die Patisserie an unserer Ecke noch nicht auf hat, tun wir das einzig Naheliegende: Wir frühstücken bei McDonalds. Gar nicht so übel das "McSausage Muffin with Egg Set".

Tokio: Asakusa-Kannon-Tempel
Danach machen wir uns auf zum Asakusa-Kannon-Tempel, ein Muss für (sämtliche) Tokio-Besucher. Hier ist das Südtor Kaminarimon zu sehen.

Tokio: Asakusa-Kannon-Tempel
Die Pagode des Tempels.

Tokio: Asakusa-Kannon-Tempel oder Asakusa-Schrein
Ob dies nun der Tempel oder der Asakusa-Schrein ist, wissen wir nicht so genau... es tut unserer Freude aber auch keinen Abbruch.

Tokio: Weihrauch im Asakusa-Kannon-Tempel
Der Weihrauch wird über dem Kopf verteilt...

Tokio: Weihrauch im Asakusa-Kannon-Tempel
...deshalb wird auch jede Menge Weihrauch benötigt.

Tokio: Swastika auf Räucherstäbchen
Zum Teil kommt der Rauch aus diesen Räucherstäbchen, deren Aufdruck - die Swastika - hier (wie in anderen Teilen Asiens auch) ein Glückssymbol ist.

Tokio: Buddha
Zum Besuch gehört auch das Überall-Anfassen dieses Buddhas (im Bild links unten). Warum? Keine Ahnung...

Tokio: Souvenirs
Da es so viele (und nicht nur ausländische) Touristen hierher lockt, liegt es natürlich nahe, Souvenirs anzubieten. Typisch japanisch handelt es sich hierbei natürlich um ein richtiges Souvenirviertel mit vielen Gassen und Querstraßen...

Tokio: Souvenirs
Eben noch sind nur ein paar Leute unterwegs...

Tokio: Souvenirs
...

Tokio: Souvenirs
...und in Nullkommanix sind die Straßen vollgestopft mit Menschen.

Tokio: Glockenspiel
Ein Glockenspiel auf Japanisch, das kommt wohl daher, dass die Japaner bei einem Deutschlandbesuch immer nur nach München fahren...

Tokio: Nakamise Street
Die bekannteste der Souvenir-Straßen am Asakusa-Kannon- Tempel ist die Nakamise Street.

Tokio: Retro-Telefone
Von wegen High-Tech-Land, die öffentlichen Telefone sehen eher retro aus.

Tokio: Yamanote-Ringlinie
Wir folgen einem Tipp aus dem Reiseführer und machen eine "Stadtrundfahrt der besonderen Art".

Tokio: Yamanote-Ringlinie
Eine Rundfahrt mit der S-Bahn der Yamanote- Ringlinie.

Tokio: Yamanote-Ringlinie
Die Ringbahntour dauert exakt 60 Minuten...

Tokio: Yamanote-Ringlinie
...und kostet etwa einen Euro,...

Tokio: Yamanote-Ringlinie
...denn man muss nur für eine Station bezahlen.

Tokio: Yamanote-Ringlinie
Das liegt am Tokioter U-Bahn-Ticket-System, denn die Ein- bzw. Ausgangstore erkennen nicht, dass man mit seinem Ticket länger unterwegs war.

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie
Auf den Schildern an den Bahnhöfen sind sowohl die aktuelle Station als auch die Fahrtrichtung sowie die vorherige und die nächste Station angegeben, also keine Angst, man findet sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zurecht. Vom Busfahren in der Stadt wird aber ohne Japanisch-Kenntnisse abgeraten.

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie

Tokio: Yamanote-Ringlinie
Hotel Sound - und gar nicht mal gelogen.

Tokio: Yamanote-Ringlinie
Wie man an den vorangegangenen Bildern ganz gut sieht, sollte man auch bei Tipps aus dem Reiseführer Vorsicht walten lassen.
Na ja, zur Erholung der Füsse war die Tour jedenfalls genau richtig.

Tokio: Akihabara
Die nächste Station ist Akihabara. Auf dem Weg dorthin staunen wir über die Ansammlung von Fahrrädern, sieht ja aus wie in Münster. Ob hier auch so viele Fahrräder geklaut werden oder widerspricht das dem japanischen Ehrenkodex?

Tokio: Akihabara
Danke-Building, wie gesagt, man freut sich über Vertrautes.
Ach so...

Tokio: Akihabara
Akihabara - das Paradies für Elektronikjunkies - ein ganzes Viertel, in dem sich ein Elektronikkaufhaus an das andere reiht.

Tokio: Akihabara
Bunt, schrill, laut und voll.

Tokio: Dell in Akihabara
Natürlich sind hier alle großen Firmen vertreten, die man so kennt, auch Dell.

Tokio: Akihabara
Nur schade, dass die Preise nicht viel günstiger sind.

Tokio: Akihabara
Dafür wird hier aber sehr gut Englisch gesprochen.

Tokio: Akihabara
Wie sms-en eigentlich Japaner (muss übrigens auch ein Hobby von ihnen sein)? Lateinische Buchstaben verwenden sie jedenfalls nicht. Uns ist aber noch immer nicht klar, wie man eine solch hohe Zahl an Schriftzeichen (Kanji) auf dem Handy abbildet.
Japaner beherrschen nicht selten über 5.000 Kanji, was vor allem zum Lesen von literarischen Texten notwendig ist. Zu den Kanji kommen aber auch noch Alphabete z.B. für Silben und Fremdwörter...
Vielleicht sind die Handys deshalb so dick, flache haben wir jedenfalls nicht gesehen. Auch zeichnen sich die Handys nicht durch tolles Design aus, deshalb ist es wohl nötig, ihnen durch Handyanhänger eine persönliche Note zu geben. Das klappert und glitzert vielleicht...

Tokio: Akihabara
Zurück zu Akihabara...

Tokio: Mac Store
...und seinem Mac Store,

Tokio: Akihabara
...seinen DVD-Stores und vielem mehr.

Tokio: Akihabara
Motorrädern zum Beispiel: das Pendant zur Fahrradkolonne.

Tokio: Akihabara
Mitmachen darf man hier übrigens auch, auch gerne lautstark.

Tokio: Akihabara
Langsam ist's jetzt auch genug.

Tokio: Akihabara
So viel übrigens zum Thema Grundstückspreise: Da passt noch auf die schmalste Fläche ein Häuschen.
Es gibt übrigens auch Parkhäuser in solch "großzügiger" Breite, da werden die Fahrzeuge eben mit dem Fahrstuhl transportiert und ist die Einfahrt zu klein, dann wird das Auto eben auf einer Dreh-Plattform in die richtige Fahrtrichtung bugsiert.

Tokio: Akihabara
Essen gehen ist übrigens kein Problem. Man kann mit Händen (wenn man unbedingt will auch mit den Füssen) einfach auf das zeigen, was einem gefällt. Es werden natürlich keine frischen Speisen ausgestellt, sondern nur Plastikessen. Das tatsächliche Essen sieht dann aber auch so aus wie in der Vitrine. Das würde, gäbe es das in Deutschland, ja auch so manches Mal vor Enttäuschung bewahren, oder?

Tokio: Akihabara
Allerdings hat man die Qual der Wahl.
Das Plastikbier hat uns besonders gut gefallen.

Tokio: Akihabara
Autos in Tokio: viel weniger japanische Autos als erwartet, BMW & Co. fährt man dort auch gerne.

Tokio: Meiji-Schrein
Ein großer Park schirmt den Meiji-Schrein vom hektischen Tokio ab. Hier der Eingang.

Tokio: Meiji-Schrein
Erstaunlicherweise gibt es jede Menge solcher "Oasen der Ruhe" in Tokio.

Tokio: Meiji-Schrein
Das Ehrentor zum Schrein, aus tausendjährigem Zypressenholz.

Bonsai
Bonsai. Kennt man ja...

Tokio: Meiji-Schrein
Eingang zum Meiji-Schrein, der 1920 eingeweiht wurde. Schon bemerkenswert, denn eigentlich sieht er so aus als würde er hier schon seit Ewigkeiten stehen.

Tokio: Meiji-Schrein
Die Gestelle am Fuss des Baumes bieten Platz für unendlich viele Votiv-Täfelchen.

Tokio: Meiji-Schrein
Das sind Holztäfelchen, auf denen man seine Gebete und Wünsche verewigen kann. (Wir hatten gerade keinen Stift und waren auch so wunschlos glücklich...)

Tokio: Meiji-Schrein
Der Innenhof

Tokio: Meiji-Schrein
Wieder wissen wir nicht so genau, wo sich der Schrein befindet. Macht ja nix...

Tokio: Meiji-Schrein
Abends werden Fackeln angezündet.

Tokio: Takeshita-dori
Vom Meiji-Schrein ist es nur ein Katzensprung zur Takeshita-dori.

Tokio: Takeshita-dori
Eine Einkaufsstrasse, ach was, eine Konsummeile für die japanische Jugend.

Tokio: Takeshita-dori
Hier gibt es echt verrückte Sachen, meist von Comics oder Mangas inspiriert.

Tokio: Omotesando
Weiter geht's zur Omotesando...

Tokio: Omotesando (Lacoste)
...wo es vor allem Sachen gibt, für die man jede Menge Geld braucht.

Tokio: Omotesando (Dior)
Die Omotesando ist Tokios Edelflaniermeile und wird auch als Tokios Champs-Elysées bezeichnet.

Tokio: Omotesando (Channel)
Hier sind alle üblichen Verdächtigen vereint.

Tokio: Omotesando
Der Vergleich mit der Pariser Prachtstraße ist durchaus angemessen.

Tokio: Omotesando
Auch in Japan herrscht übrigens Linksverkehr.

Tonkatsu
So eine Stadtbesichtigung macht hungrig. Neben panierten Großgarnelen und etwas undefinierbar Fischähnlichem gab's Tonkatsu. Das ist das japanische Wiener Schnitzel. Nur aus Schweinefleisch und (noch) viel besser.
Das besondere an diesem Restaurant ist für uns auch, dass wir es überhaupt ausfindig gemacht haben. Denn eine Anschrift in Tokio hilft einem nicht unbedingt weiter.
Falls Du mal in der Nähe bist: die Adresse des Restaurants Maisen lautet 4-8-5 Jingumae, Shibuya-ku. Na, alles klar?*

Tokio: In Richtung Odaiba
Frisch gestärkt geht es Richtung Odaiba, einer künstlichen Insel. (Ja ja, Tokio liegt am Meer, auch wenn man das hin und wieder vergisst, wenn man in Tokio unterwegs ist.) Um nach Odaiba zu gelangen, muss man die (zweistöckige) Rainbow-Bridge überqueren.

Tokio: Yurikamome-Bahn
Hierzu müssen wir in die computergesteuerte Yurikamome-Bahn umsteigen, was sich etwas schwierig gestaltet. Wir haben irgendeine Abzweigung verpasst und müssen deshalb eine ganze Station zu Fuss hinter uns bringen. Nach dem anstrengenden Tag eine große Qual. Davon abgesehen ist das das einzige Mal, dass wir uns in Tokio nicht zurecht finden.

Tokio: Odaiba (Fuji TV)
Vom künstlichen Sandstrand aus entdecken wir das Gebäude von Fuji TV. Es soll ganz verrückt aussehen, wenn man durch die Durchlässe die startenden und landenden Flugzeuge vom und zum Flughafen Haneda sieht.

Tokio: Riesenrad in Palette Town
Das Riesenrad befindet sich in Palette Town (offenbar eine weitere Stadt in der Stadt in der Stadt...) und soll mit 115 Metern Höhe das größte der Welt sein.

Tokio: Shopping in Odaiba
Auf Odaiba wurde an alles gedacht, was in irgendeiner Form irgendwem Spaß macht. Neben Karaokebars, Restaurants, Spielsalons, Bowlingbahnen und vielem mehr gibt es für die Herren u.a. das Megaweb, einen supermodernen Showroom von Toyota und für die Damen das Venus Fort, ein Shopping-Center im Stil eines italienischen Ortes mit künstlichem Himmel.

Tokio: Shopping in Odaiba
Es gibt Piazzas, Brunnen und jede Menge (wirklich netter) Boutiquen und Geschäfte.

Tokio: Shopping in Odaiba
Der Himmel verändert sich ständig, vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung. Wenn man in den Himmel guckt, hat man sogar den Eindruck, die Wolken würden dahinziehen... Schön.

Tokio: Ginza
Auch im Dunkeln ist Tokio unübertroffen. Hier ein Schnappschuss aus einem U-Bahnhof auf den Stadtteil Ginza.

Tokio: Ginza
...und noch einer. Das letzte Bild für heute, denn wir sind fix und fertig.

*Auflösung zur Anschrift 4-8-5 Jingumae, Shibuya-ku: Geh in den Stadtbezirk Shibuya, wo im Viertel Jingumae im 4. Unterbezirk im 8. Häuserblock die Hausnummer 5 zu suchen ist.
Ohne eine detaillierte Karte sind die Adressen trotzdem nicht zu finden. Im U-Bahnhof hängen sie aber meistens aus.

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